Deutsch-Französisches Institut
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Deutsch-Französisches Institutdfi-Jahrestagung 2011

Interkulturelle Kommunikation

Seit einigen Jahren hat das dfi seine traditionell sozialwissenschaftlichen Fragestellungen erweitert und durch kulturwissenschaftliche Aspekte ergänzt.

Damit tragen wir einer Entwicklung Rechnung, die für die sozialwissenschaftlichen Disziplinen insgesamt zu beobachten ist und als „cultural turn“ bezeichnet werden kann. Im Kern geht es darum, die kulturellen Differenzen zwischen Regionen und Staaten innerhalb Europas (und weltweit) als Determinanten für gesellschaftliche und politische Prozesse zu begreifen. Kulturwissenschaftliche Aspekte durchziehen folglich querschnittsartig die einzelnen Arbeitsfelder des dfi.

Gleichzeitig bildet der Kulturvergleich einen eigenständigen Bereich am Institut. Ein wichtiges Forschungsfeld ist hier die „Interkulturelle Kommunikation“. Denn trotz zunehmender Internationalisierung unserer Gesellschaften bleiben viele Institutionen und soziale Verhaltensweisen weiterhin stark national geprägt. Zu den prägendsten Faktoren gehören dabei Sprache, Bildungseinrichtungen und Massenmedien. Die Pflege der kulturellen, historisch gewachsenen Unterschiede schafft Vielfalt, kann aber in der praktischen Kooperation auch zu Schwierigkeiten führen.

Der bewusste Umgang mit Diversität ist für den Erfolg grenzüberschreitender Kooperation folglich von entscheidender Bedeutung. Für Unternehmen, Behörden und Bildungseinrichtungen, die ihre Effizienz in der Zusammenarbeit mit deutschen bzw. französischen Partnern stärken wollen, bietet das Institut daher gruppenspezifische Schulungen und Beratungsdienstleistungen an.

 

Kontakt: baasner@dfi.de