
Wirtschaftspolitik
Die Vollendung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion und die Globalisierung haben die Bedingungen für nationale Wirtschaftspolitik nachhaltig verändert.
Heute sind nationale und europäische Kompetenzen in hohem Maße – wenn auch je nach Teilbereich unterschiedlich – verflochten. Mit der Globalisierung der Wirtschaftsbeziehungen hat sich der weltweite Standortwettbewerb intensiviert. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach der Anpassungs- und Überlebensfähigkeit des „rheinischen Kapitalismus“ und des „capitalisme à la française“. Seit Beginn der Krise der europäischen Währung wird zudem wieder verstärkt über die Chancen und Realisierungsbedingungen eines europäischen Wirtschafts- und Sozialmodells diskutiert.
Im Mittelpunkt des Arbeitsfeldes stehen die Wechselwirkungen zwischen europäischer Integration, Globalisierung und nationaler Wirtschaftspolitik sowie die notwendigen Anpassungen und Reformen in Frankreich und in Deutschland.
Thematische Schwerpunkte:
- Französische und deutsche Wirtschaftsentwicklung und Wirtschaftspolitik
- Die gewandelte Rolle des Staates in der französischen Wirtschaft und Gesellschaft
- Wandel der Wirtschaftspolitik: von der Industrie- zur Standortpolitik
- Die Globalisierung als Auslöser für politische Kontroversen und Konflikte
- Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft und des „rheinischen Kapitalismus“
- Deutschland, Frankreich und die Krise des Euroraums
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