Deutsch-Französisches Institut
Frankreich-Bibliothek Frankreich-Bibliothek
Deutsch-Französisches Institutdfi-Jahrestagung 2011

Stipendien

in Zusammenarbeit mit    Wuestenrot Stiftung

 

Als kultur- und sozialwissenschaftliches Forschungs- und Dokumentationszentrum nimmt das dfi eine Reihe wichtiger Aufgaben im Bereich der Frankreich-orientierten Forschung wahr. Die 1990 gegründete Frankreich-Bibliothek des dfi bietet in diesem Zusammenhang ideale Arbeits- und Dokumentationsmöglichkeiten.

Das Interesse des dfi ist insbesondere darauf gerichtet, sein eigenes Forschungs- und Dokumentationspotenzial allen interessierten Wissenschaftlern zur Verfügung zu stellen. Vor allem sollen qualifizierte, frankreichbezogene Arbeiten jüngerer Wissenschaftler gefördert werden.

Deshalb hat das Institut (mit finanzieller Unterstützung der Wüstenrot Stiftung Deutscher Eigenheimverein e.V.) ein Nachwuchsförderprogamm eingerichtet, das sich an Nachwuchswissenschaftler (Diplomanden und Doktoranden) im Bereich kultur- und sozialwissenschaftlicher Frankreichforschung, vergleichender Länderforschung oder deutsch-französischer Beziehungen richtet.

Mit dem Stipendium soll ein Forschungsaufenthalt am Deutsch-Französischen Institut gefördert werden. Es gelten folgende Konditionen:

  • Dauer des Stipendiums: mindestens eine Woche, maximal zwei Monate;
  • Höhe des Stipendiums: 120 Euro wöchentlich für Diplomanden, 160 Euro für Doktoranden.

 

Damit sind die Fahrtkosten, sowie die Kosten für Unterbringung, Recherchen, Material und Kopien in der Bibliothek zu bestreiten. Das dfi übernimmt auf Wunsch die Vermittlung einer geeigneten Unterkunft.

Für die Dauer ihres Aufenthalts stehen den Stipendiaten sämtliche Möglichkeiten und Dienstleistungen der Frankreich-Bibliothek zur Verfügung. Darüber hinaus haben sie die Gelegenheit zum Austausch mit den Wissenschaftlern des Instituts. Bei längerfristigen Aufenthalten sind auch Beiträge für Projekte oder Veröffentlichungen des dfi denkbar.

Die Auswahl der Stipendiaten erfolgt durch das Deutsch-Französische Institut:
Prof. Dr. Frank Baasner
Stichwort: Nachwuchsförderprogramm
Deutsch-Französisches Institut
Asperger Str. 34
D - 71634 Ludwigsburg
E-Mail: baasner@dfi.de

Für Vorab-Informationen wenden Sie sich an:
Martin Villinger
Tel: 07141/9303-35
E-Mail: villinger@dfi.de

Einen Überblick über die Konditionen finden Sie hier.

 

Stimmen der Nutzer

Stimmen der Nutzer zur Arbeit in der Frankreich-Bibliothek

Sie fragen sich, ob sich ein Aufenthalt bei der Frankreich-Bibliothek lohnt? Lassen Sie sich von früheren Nutzern überzeugen. Auf dieser Seite finden Sie Zitate aus Berichten von Studenten und Doktoranden, die bei ihrem Forschungsaufenthalt am Deutsch-Französischen Institut von unserem Nachwuchsförderprogamm profitiert haben.

Arbeit in der Frankreich-Bibliothek

„Man erfährt in der Frankreich Bibliothek des dfi Ludwigsburg eine kompetente Betreuung, gepaart mit einer Arbeitsatmosphäre, die ihresgleichen suchen.“ Weiterlesen

Sarah Wittwer, Universität Kassel, 2013

Die Frankreich-Bibliothek als Arbeitsort

„Die Frankreich-Bibliothek ist ein ausgesprochen angenehmer Ort, an dem das produktive Arbeiten am eigenen Forschungsprojekt sehr leicht fällt. Das liegt nicht zuletzt an den sehr freundlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“ Weiterlesen

Ann-Kristin Glöckner, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, 2015

„Für Forschende mit einem französischen oder deutsch-französischen Themenschwerpunkt bietet dieser Ort die Möglichkeit, gebündelte Informationen zu finden, die sonst über verschiedene Bibliotheken verteilt und teilweise nur per Fernleihen zu bekommen sind.“ Weiterlesen

Sarah Haase, Universität Potsdam und Sorbonne Nouvelle Paris, 2013

Bestand der Frankreich-Bibliothek:

„Auch wenn die Bibliothek von ihrer Gesamtheit her eher klein wirkt, ist es erstaunlich wie viel wertvolles Material man auf diesem Raum finden kann. (…) Die Bibliothek ermöglicht durch ihren sehr umfangreichen Bestand, sehr schnell, viel geeignetes Material zu sammeln. (…) Für meine Masterarbeit hat sich der Aufenthalt sehr gelohnt.“ Weiterlesen

Jennifer Muller, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, 2014

„Der umfangreiche Bestand der Frankreich-Bibliothek, gerade im Bereich „Arbeit und Soziales“ waren essentiell für meine Recherchearbeit. Insbesondere die Auswahl an rein französischer Literatur in Verbindung mit vergleichender deutsch-französischer oder europäischer Literatur war mir eine große Hilfe. Des Weiteren habe ich sehr von der großen Auswahl an wissenschaftlichen Zeitschriften profitiert, die oftmals bei hoch aktuellen Themen und Fragestellungen unentbehrlich waren.“ Weiterlesen

Rebekka Weick, Universität des Saarlandes Saarbrücken, 2014  

Das Pressearchiv der Frankreich-Bibliothek:

„In der Pressedatenbank befindet sich eine große Anzahl an Artikeln aus den einschlägigen deutsch-, französisch- und englischsprachigen Zeitungen, die anhand von Systematiken geordnet sind. So war es mir möglich, innerhalb der einen Woche die entsprechenden Systematiken durchzugehen und von mehr als 4.000 Artikeln die relevanten Artikel herauszufiltern. Die Presserecherche lieferte mir wichtige Informationen für meine Dissertation.“ Weiterlesen

Sinah Schnells , Freie Universität Berlin, 2014

Kontakt mit Wissenschaftlern des Deutsch-Französischen Instituts:

„Von Beginn an wird das Gefühl vermittelt, dass immer ein Mitarbeiter da ist, um einem bei der Recherche behilflich zu sein. Bei dieser Gelegenheit möchte ich dafür auch meinen Dank aussprechen, denn so entstanden weitere hilfreiche Tipps in Bezug auf Recherche und Kontakt zu Wissenschaftlern, und jedes nicht gefundene Dokument wurde doch noch aufgespürt. So konnte ich beispielsweise den Kontakt zu Dr. Stefan Seidendorf herstellen, der Wissenschaftler am Institut ist, und bereits über das deutsch-französische Geschichtsbuch publiziert hat.“Weiterlesen

Ines Darilek, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, 2014

Das Nachwuchsförderprogamm des Deutsch-Französischen Instituts:

„Insgesamt waren die beiden Forschungsaufenthalte am DFI ein voller Erfolg und meine Erwartungen wurden vollends erfüllt. So konnte ich an einem Ort auf viele Quellen zugreifen, die ich andernfalls nur weitaus schwieriger erlangt hätte. Ich kann nur jeden zu einem Forschungsaufenthalt an der Frankreich-Bibliothek ermuntern, der eine BA-/MA-Arbeit oder Doktorarbeit im Themenfeld der deutsch-französischen Beziehungen und Europäischen Integration verfasst.“Weiterlesen

Sinah Schnells, Freie Universität Berlin, 2014