Abgeschlossenes Projekt: Integration und Chancengleichheit
In Zusammenarbeit mit
Auf dem deutsch-französischen Ministerrat vom 14. März 2006 haben die deutsche und die französische Regierung eine gemeinsame Initiative zugunsten von Integration und Chancengleichheit vereinbart, vor allem mit Blick auf die junge Generation in unseren beiden Ländern.
Zielsetzung
Die Zukunft der europäischen Gesellschaften hängt auch davon ab, wie gut die Integration von Bürgern mit Migrationshintergrund gelingt und wie die Chancengleichheit für alle jungen Bürger gewährleistet werden kann. Die Regierungen haben beschlossen, einen intensiven Dialog zwischen den unterschiedlichen öffentlichen und privaten Institutionen und Organisationen anzuregen, die in diesem Feld aktiv sind. Um eine gute Abstimmung zwischen den zahlreichen Initiativen zu diesem Querschnittsthema zu gewährleisten, hatten der damalige Beauftragte der Bundesregierung für die deutsch-französische Zusammenarbeit, Staatsminister für Europa Günter Gloser, mit seiner französischen Kollegin Catherine Colonna, sowie die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer, mit dem damaligen französischen Minister für Chancengleichheit Azouz Begag, das Deutsch-Französische Institut (dfi) mit der Koordinierung des Projekts beauftragt.
Zahlreiche öffentliche Einrichtungen, Institutionen, Gebietskörperschaften, Unternehmen, Vereine, Stiftungen und die wichtigsten deutsch-französischen Einrichtungen nahmen sich des Themas an. Auf dem deutsch-französischen Ministerrat vom 12. Oktober 2006 wurde die Diskussion fortgeführt, auch mit benachteiligten Jugendlichen, die ihre Vorschläge beiden Regierungen vorstellten.
Veröffentlichungen
Am 23. Januar 2007 haben die vier zuständigen Minister auf einer Pressekonferenz in Paris eine erste Bilanz der Aktivitäten vorgestellt, die vom dfi verfasst wurde. Die Publikation kann gegen Portoersatz direkt beim dfi bestellt werden.
