

Abgeschlossenes Projekt: Zukunftswerkstatt III
In Zusammenarbeit mit der 
Das Thema der gesellschaftlichen Integration von Zuwanderern bildet seit einigen Jahren einen Schwerpunkt in der Arbeit des dfi. Dieses Projekt, das in bewährter Partnerschaft mit der ASKO EUROPA-STIFTUNG realisiert wurde, setzte die Diskussion der mit Immigration und Integration verbundenen Fragestellungen fort.
Zielsetzung
Die Projektthematik ging von der Hypothese aus, dass in den unterschiedlichen europäischen Ländern auf mehreren Ebenen wesentliche Unterschiede bestehen, die es zu verstehen gilt, wenn man gemeinsame Politikansätze entwickeln will. Dies gilt für die Ebene der Fakten (Statistiken), der Politikansätze (Einbürgerung, Arbeitserlaubnis, Familiennachzug, Chancengleichheit usw.) und vor allem für die Ebene der diskursiv konzeptionellen Verankerung der Thematik. Werden Immigranten als Arbeitskräfte betrachtet, als Sicherheitsrisiko oder als demographische Chance schrumpfender Gesellschaften? Wir gehen davon aus, dass es zwischen rein nationalen Interessen und dem gemeinschaftlichen EU-Interesse viele Zwischenstufen der Verständigung und Abstimmung geben muss, damit ein inhaltlich gehaltvoller Austausch stattfinden kann.
Arbeitsweise
Im Verlauf des Jahres 2009 wurden die Beiträge der Wissenschaftler aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Portugal und Holland fertiggestellt. Ergänzend zu den Mitgliedern der Forschergruppe, die 2008 in Arbeitssitzungen das thematische und methodische Profil der Artikel festegelegt hatten, wurden Autoren aus weiteren europäischen Staaten zur Mitarbeit gewonnen.
Veröffentlichungen
Der Sammelband mit dem Titel „Migration und Integration in Europa“ ist bei Nomos in der Schriftenreihe „Denkart Europa“ der ASKO EUROPA-STIFTUNG erschienen.
