Die deutsch-französischen Beziehungen: Übertragbar auf andere bilaterale Beziehungen?
In Zusammenarbeit mit der 
Die Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen seit 1945 gilt als vorbildlich und erscheint, trotz der mittlerweile eingetretenen „Banalisierung“, als fundamentaler Baustein der europäischen Einigungsbewegung. Andere europäische Staaten, vor allem benachbarte Staaten mit historischem Konfliktpersonal, verweisen immer wieder auf den „Modellcharakter“ der deutsch-französischen Aussöhnung und Kooperation.
Zielsetzung
Dieses Projekt möchte der Frage nachgehen, ob aus dem großen Erfahrungsschatz der deutsch-französischen Beziehungen Erkenntnisse über die Voraussetzungen und Funktionsweisen bilateraler Beziehungen abgeleitet werden können, die wiederum für andere europäische Partner fruchtbar gemacht werden können. Dabei sollen die bisherigen Erfahrungen bei der Übertragung gewisser Kooperationsmethoden auf das deutsch-polnische und deutsch-tschechische Verhältnis ebenfalls analysiert werden.
Arbeitsweise
Nach der Zusammenstellung eines internationalen Teams von Fachleuten und Wissenschaftlern fanden, in Zusammenarbeit mit der Stiftung Genshagen, inhaltliche Sitzungen in Berlin und Genshagen statt. Diese dienten der Entwicklung eines analytischen Rahmens und der Anwendung auf die verschiedenen Fallstudien, in denen die Ausprägung der vier Variablen internationale Situation, Verhältnis zur Geschichte / Zivilgesellschaft, Institutionen, politischer Wille diskutiert wird.
Kontakt: seidendorf@dfi.de
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Termine |
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Anfang 2012 |
Die Präsentation der Projektergebnisse in Genshagen ist geplant. |
Transferprojekt16. – 17. März 2011, Genshagen |
"Deutsch-französische Aussöhnung und Zusammenarbeit – Möglichkeit der Übertragung auf andere bilaterale Beziehungen". Ein Kooperationsprojekt mit der Stiftung Genshagen.
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