Deutsch-Französisches Institut
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"Zukunftswerkstatt IV – Rückkehr des nationalen Denkens in Europa?"

 

In Zusammenarbeit mit Asco Europa Stiftung

 

Zu grenzüberschreitenden Klärung gemeinsamer Zukunftsaufgaben haben das Deutsch-Französische Institut und die ASKO EUROPA-STIFTUNG vor einigen Jahren eine deutsch-französische Zukunftswerkstatt ins Leben gerufen, die in Verbindung von wissenschaftlicher Analyse und deutsch-französischem Gesellschaftsdialog drängende europäische Zukunftsfragen thematisiert und Lösungswege debattiert.

 

Forderungen nach einem ausgrenzenden politischen Projekt, das exklusive kulturelle Identitäten als Grundlage politischen Handelns sieht und dem Solidarität zwischen EU-Mitgliedern als Kehrseite der europäischen Freihandelsordnung fremd ist, finden auf regionaler und nationaler Ebene, in Ost und West, Links wie Rechts, ihren Weg in die Mitte der politischen Debatte.

Arbeitsweise

Warum ist das so, welche argumentativen Strategien lassen sich nachweisen? Ab April 2010 wurde zunächst der analytische und methodische Rahmen des Projekts entwickelt und eine internationale Forschergruppe zusammengestellt. Im Juli 2010 fand ein erstes Projekttreffen in den Räumen der SWP in Berlin statt. Dabei wurde der für Ende 2012 vorgesehene Sammelband konzipiert und Beiträge zu Katalonien, Lombardei, Deutschland, Frankreich und den Auswirkungen nationalistischen Denkens auf den europäischen Integrationsprozess vergeben. Im Dezember 2010 fand in Barcelona, im Institut Barcelona d’Estudis Internacionals (IBEI) eine zweite Arbeitstagung statt. Sie diente der Koordination und weiteren Vertiefung des analytischen Rahmens sowie der Besprechung erster, vorläufiger Projektergebnisse. Im Mai 2011 fand ein abschließendes Projekttreffen in Venedig statt. Dabei wurden sowohl Ergebnisse der Fallstudien diskutiert als auch die Konfrontation unserer Thesen mit Vertretern der Lega Nord gesucht.

Kontakt: seidendorf@dfi.de

 

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Veröffentlichungen

Die Veröffentlichung der Publikation ist für Ende 2012 geplant