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| Deutsch-Französische Beziehungen

Wie lassen sich Städtepartnerschaften revitalisieren und zugleich resilient gestalten?

Eileen Keller äußert sich in einer Reportage des Deutschlandfunks von Hélène Kohl und David Philippot zur Zukunft dieser deutsch-französischen Verbindungen

Laut einer Studie des Deutsch-Französischen Jugendwerks aus dem Jahr 2015 sind nur vier Prozent der Mitglieder von Partnerschaftskomitees unter 30, rund die Hälfte waren zum Zeitpunkt der Umfrage zwischen 50 und 60 alt. 

Gleichzeitig könnten bei den Kommunalwahlen in Frankreich im März 2026 in ca. 100 Gemeinden Bürgermeister gewählt werden, die dem rechtspopulistischen Rassemblement National angehören, der an zivilgesellschaftlichen Austausch über Grenzen hinweg wenig Interesse zeigt.

Hélène Kohl und David Philippot gehen in der Ausgabe “Bedrohung von rechts” der Reihe “Hintergrund” des Deutschlandfunks der Frage nach, wie sich Städtepartnerschaften diesen Veränderungen anpassen könnten, um fortzubestehen.

Eileen Keller erklärt in ihrem Beitrag dazu, dass Surveys zum freiwilligen Engagement zeigen, dass der Altersschnitt der Engagierten im Bereich Internationales bzw. für die Städtepartnerschaften vergleichsweise hoch ist. Deshalb stelle sich die Frage nach einem Generationswechsel hier mit einer gewissen Dringlichkeit. Keller vermutet, dass In Landstrichen, in denen die Bevölkerung abnimmt, das ehrenamtliche Engagement für die Partnerschaften mittelfristig einschlafen wird. (5:00 – 6:00)

 

Die Ausgabe “Bedrohung von rechts” der Reihe “Hintergrund” mit Eileen Keller zum Nachhören auf der Website des Deutschlandfunk

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Ansprechpartner/in
Eileen Keller

Chargée de projet

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