Ende Januar haben in Rom deutsch-italienische Regierungskonsultationen stattgefunden, bei denen beide Seiten den Wunsch nach einer engeren Zusammenarbeit in den Bereichen Verteidigung, Rüstung und Migration erklärt haben. Gleichzeitig bestehen zwischen der deutschen und französischen Regierung fortdauernde Differenzen, z.B. zum Abschluss des Freihandelsabkommens zwischen der EU und Mercosur oder zu einer gemeinsamen Schuldenaufnahme der EU-Mitglieder.
Deshalb spekulieren verschiedene Medien darüber, ob man in Deutschland plane, sich von Frankreich ab- und Italien zuzuwenden.
Stefan Seidendorf glaubt hingegen nicht, dass es zu einem deutsch-französischen Bruch kommen werde, denn die EU könne strukturell nur funktionieren, wenn es Deutschland und Frankreich gelingt, ihre Interessen auszugleichen.
Der Beitrag mit der Einschätzung von Stefan Seidendorf zum Nachhören auf der Website von tagesschau.de
![Dr. Stefan Seidendorf [Translate to Francais:]](/fileadmin/_processed_/5/2/csm_13_Seidendorf_Stefan_00114_Portraits_Ausschnitt_A_173a980171.jpg)