Als Beispiel für ein sehr wichtiges gemeinsames Vorhaben, dass Emmanuel Macron bereits im März angekündigt habe, nennt Stefan Seidendorf den Aufbau eines Systems zum Schutz vor Bedrohungen durch Raketen. Dieses bestünde aus drei konventionellen Elementen: Raketenbedrohungen erkennen zu können, diese in der Luft ausschalten zu können und den Gegner weit im Hinterland angreifen zu können.
Die Ausweitung des französischen Nuklearschirms auf die europäischen Partner trägt nach Meinung von Stefan Seidendorf zu mehr Sicherheit in Europa bei und sei, wie Emmanuel Macron betont habe, nicht mit Kosten für die Partner verbunden.
Bei Projekten, die man jetzt beschließe, sei es wichtig, diese möglichst konkret und langfristig zu planen, denn je schwieriger und kostspieliger es sei, daraus auszusteigen, desto sicherer sei es, dass auch eine neue französische Regierung diese fortführen werde.
Das Interview mit Stefan Seidendorf ist in der Mediathek von ARTE leider nicht mehr verfügbar. Bei Interesse daran wenden Sie sich bitte an frankreich-bibliothek@dfi.de
