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| Deutsch-Französische Beziehungen

Der deutsch-französische Kampfjet hebt nicht ab

Isabell Hoffmann diskutiert in der Sendung PUNKT EINS des Radiosenders Österreich 1 über die Folgen des Scheiterns des FCAS-Projekts und den aktuellen Stand der deutsch-französischen Beziehungen

Isabell Hoffmann ist der Meinung, dass politische Differenzen nicht die wesentlichen Faktoren dafür waren, dass das Vorhaben, gemeinsam mit weiteren europäischen Partnern ein europäisches Luftkampfsystem zu entwickeln, nun nicht umgesetzt werden wird. Vielmehr seien geänderte Rahmenbedingungen, Kompetenzstreitigkeiten zwischen den beteiligten Firmen und unterschiedliche Vorstellungen, was letztlich erreicht werden soll, dafür verantwortlich.

Fakt ist für sie jedenfalls, dass alle Beteiligten nun verloren haben, denn die Chance, den Europäern auf dem weltweiten Rüstungsmarkt durch dieses Projekt einen Vorteil durch Technologievorsprung zu verschaffen, sei zumindest vorerst vertan.

Im Hinblick auf die deutsch-französischen Beziehungen während der Amtszeit von Emmanuel Macron bedauert Isabell Hoffmann, dass die verschiedenen Bundesregierungen, die mit ihm zusammengearbeitet haben, auf dessen Initiativen für einen Ausbau des gemeinsamen europäischen Projekts kaum eingegangen sind. Alle seien sich zwar einig darüber, dass man mehr gemeinsam machen müsse, aber es fehlten leider diejenigen, die wagen, mit Mut voranzugehen, so Isabell Hoffmann.

Die PUNKT-EINS-Folge der “Der deutsch-französische Kampfjet hebt nicht ab" mit Isabell Hoffmann auf der Website des ORF zum Nachhören 

Isabell Hoffmann, Direktorin des Deutsch-Französischen Instituts
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