Dass die Einlassungen des Unternehmers so große Aufmerksamkeit erhalten, liegt nach Ansicht von Stefan Seidendorf auch daran, dass es in der Zeit um die Jahreswende wenig in der Tagespolitik geschieht, über das berichtet werden könnte, und werde zusätzlich dadurch befeuert, dass die Leiterin des Meinungsressorts der Zeitung, Eva Marie Kogel, deshalb ihr Beschäftigungsverhältnis gekündigt habe.
Bundeskanzler Olaf Scholz wollte sich nicht dazu äußern, Regierungssprecher Steffen Hebestreit bezeichnete Musks Verlautbarung aber als Einmischung in den deutschen Wahlkampf.
Für Stefan Seidendorf zeigt sich darin auch, dass sich Elon Musk nicht mit dem Wahlprogramm und den Positionen der AfD und beschäftigt hat, denn wüsste er, dass die Partei weder in Wirtschaftsfragen noch in der Migrationspolitik klare Vorstellungen hat, wie sie im Falle einer Regierungsübernahme handeln würde.
Das Interview zum Ansehen auf der Website von BFM Business - von 01:00 - 04:00.
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