Nach Ansicht von Dominik Grillmayer trägt Präsident Emmanuel Macron eine Mitschuld an der verfahrenen Situation in Frankreich, da er im Sommer 2024 ohne Not das Parlament aufgelöst habe, was eine weitere Fragmentierung der Fraktionen in der Assemblée nationale zur Folge hatte.
Der Experte geht davon aus, dass der rechtspopulistische Rassemblement National in einem neu gewählten Parlament noch stärker vertreten wäre, eine absolute Mehrheit aber erneut verfehlen würde.
Da sich bereits einige potentielle Nachfolger von Macron im Hinblick auf die Präsidentschaftswahlen im Jahr 2027 in Stellung bringen, hält es Grillmayer für möglich, dass die politische Blockade in Frankreich bis dahin fortdauern kann.
Das Interview mit Dominik Grillmayer auf dem Portal Watson.de
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