Dass Macron den zurückgetretenen und nun geschäftsführenden Premierminister Sébastien Lecornu aufgefordert hat, bis Mittwochabend weitere Gespräche zu führen, um vielleicht doch noch eine Regierung zu bilden, wertete Stefan Seidendorf als letzten Versuch seiner Strategie „Ab durch die Mitte“.
Noch nicht versucht habe Macron, links der politischen Mitte Unterstützung zu finden und gemäßigte Linke oder Vertreter der Grünen in seine Regierung einzubinden. Als letzte Option bleibe ihm, erneut das Parlament aufzulösen, um so Neuwahlen herbeizuführen.
Nicht vorstellen kann sich Stefan Seidendorf, dass Macron zurücktreten wird, um den Weg für die Neuwahl einer Präsidentin oder eines Präsidenten freizumachen.
Das Interview mit Stefan Seidendorf ist leider nicht mehr in der Mediathek von ARTE verfügbar.
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