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"Sie verkörpert das moderne, urbane und multikulturelle Deutschland"

In einem Beitrag von Politis analysiert Baptiste Berge-Bouchet die Wahlkampagne von Elif Eralp, der Spitzenkandidatin der Linken bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin.

Als Spitzenkandidatin der Linken führte Elif Eralp in Berlin einen Wahlkampf, bei der soziale Inklusion und die Lebenshaltungskosten im Mittelpunkt standen. Dabei setzte sie sowohl auf eine intensive Haustürwahlkampagne als auch auf eine digitale Strategie, die sich an der von Zohran Mamdani bei der Bürgermeisterwahl in New York orientierte. Laut Berge-Bouchet ließ sich Elif Eralp von Morris Katz beraten, einem der führenden Köpfe im Wahlkampfteam des New Yorker Bürgermeisters.

Trotz ihres Wahlsiegs muss Eralp nun noch eine Koalition mit den Grünen und der SPD bilden, um ihr politisches Programm umsetzen zu können. Ob dies gelingt, ist derzeit noch offen, insbesondere vor dem Hintergrund der jüngsten Kontroversen um antisemitische Äußerungen, die bei einer Wahlkampfveranstaltung der Linken in Neukölln gefallen sind.

Eralp selbst hat sich glaubwürdig von den radikalsten Strömungen distanziert. Laut Berge-Bouchet steht die Partei jedoch vor der Herausforderung, einen Mittelweg zu finden zwischen der Verurteilung des Massakers der Hamas und der Kritik am Vorgehen der israelischen Armee.

Der Beitrag mit den Einlassungen von Baptiste Berge-Bouchet Élections : à Berlin, « l’amour et la justice ont triomphé de la haine »  ist auf der Website von Politis hinter einer Bezahlschranke verfügbar. Bei Interesse daran wenden Sie sich an frankreich-bibliothek@dfi.de.

Baptiste Bouchet
Ansprechpartner/in
Baptiste Berge-Bouchet

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

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