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Sieg der Populisten im Ostdeutschland

Stefan Seidendorf über die Wahlergebnisse der AfD und des BSW im Ostdeutschland

In einem Interview mit der DW erklärt Stefan Seidendorf, dass der historische Erfolg der AfD und des BSW bei den Landtagswahlen im Osten erwartet war. Laut Stefan Seidendorf seien die Ursachen dafür vielfältig. Manche Wähler wünschen sich einen autoritäreren Staat. Andere kommen aus Regionen, die einen gewissen Bevölkerungsrückgang erlebt haben. Bei denen war die AfD besonders erfolgreich. Viele teilen einfach die extremen Ideen der AfD.

Das im Frühjahr gegründete Bündnis Sarah Wagenknecht konnte ebenfalls viele Stimmen auf sich vereinen. Diese Partei wurde gegründet, nachdem Sarah Wagenknecht 2023 die postkommunistiche Partei Die Linke verlassen hat. Die Parteichefin stellt sich zwar als Marxistin dar, aber teilt auch konservative Vorstellungen mit der CDU und der AfD. Sie plädiert z.B. für eine stärkere Regulierung der Einwanderung.

Was bedeuten diese Ergebnisse auf nationaler Ebene? Die beiden Bundesländer sind zwar nicht sehr bevölkerungsreich, aber solche Wahlerfolge können sowohl für die AfD als auch für das BSW eine positive Dynamik für die kommende Bundestagwahl ermöglichen. Darüber hinaus befinden sich die Ampelparteien in einer schwierigen Situation. Sollten sie auch bei den kommenden Landtagswahlen in Brandenburg scheitern, könnte sich schnell eine entsprechende Dynamik auf der Bundesebene entwickeln.

Das ganze Interview von Stefan Seidendorf auf der Webseite der DW.

Stefan Seidendorf
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