Frankreich und Deutschland feiern das 60-jährige Bestehen des Élysée-Vertrags, ihre "diamante Ehe", und treffen sich zu einem Festakt mit gemeinsamer Zeremonie an Sorbonne und Panthéon sowie zu einem Ministerrat. Im Herbst wurde das Ministerratstreffen zunächst "verschoben", Höhepunkt eines sich im Vorfeld zuspitzenden bilateralen politischen Ehestreits. Stefan Seidendorf, stellvertretender Direktor des dfi, kommentiert: "Man hatte gedacht, das deutsch-französische Verhältnis sei ein Selbstläufer - das ist es aber nicht."
Die Erwartungen an das Treffen sind hoch - nicht nur wegen des Jubiläums. Das Treffen soll in ganz konkreten Projekten münden, zeigen, dass die Länder sich wieder gut miteinander koordinieren, in Europa gemeinsam vorangehen und der deutsch-französische Motor noch funktioniert. Stefan Seidendorf glaubt weiterhin daran.
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