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Es kriselt in der Paarbeziehung

Experte Prof. Dr. Frank Baasner über die Probleme, die sich zwischen Paris und Berlin häufen.

Der viel zitierte deutsch-französische Motor stottert. Es herrsche eine tiefe Verunsicherung, konstatiert Baasner, „weil man etwas getan hat, was lange nicht vorgekommen ist. Man schmiedet Koalitionen gegeneinander“. Zum Beispiel Frankreich mit Staaten, die auf Atomkraft setzen und sie als grüne Energie anerkannt haben wollen, während Deutschland sich mit Österreich und anderen zusammen tut, die langfristig die Atommeiler abschalten wollen. Ärger auch um eine gemeinsame Gaspipeline. 
Anfang Juli steht das 75-jährige Jubiläum des Deutsch-Französischen Instituts (DFI) an, hohe Staatsgäste sind geladen, so auch Präsident Emmanuel Macron. Ob er wohl kommen wird? Er wird seine Reisepläne davon abhängig machen, ob sich die Proteste seiner Landsleute angesichts der Rentenreform in den Griff bekommen lassen. Ist ihm überhaupt zum Feiern zumute?

Seit 75 Jahren pflegt das Deutsch-Französische Institut in Ludwigsburg die Tradition des Dialogs. Angesichts des schwierig gewordenen Verhältnisses auf Regierungsebene beruft es eine deutsch-französische Zukunftskonferenz ein, um den Dialog besonders intensiv mit jungen Bürgern fortzusetzen, denn "wir müssen der Jugend zuhören, wenn wir Europa weiterentwickeln wollen“, so dfi-Präsidentin Sylvia-Goulard.

Erfahren Sie mehr im Südkurier Beitrag von Günter Scheinpflug

 

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