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| Deutsch-Französische Beziehungen

Gute deutsch-französische Beziehungen sollen helfen, ein geeintes Europa wieder zu beleben

Marc Ringel erklärt im Interview mit dem Deutschlandfunk, dass Differenzen zwischen den Regierungen beider Länder dafür kein Hindernis sein müssen

Für Marc Ringel ist der Antrittsbesuch des neuen französischen Premierministers Gabriel Attal in Berlin nach der Rede von Präsident Emmanuel Macron im Bundestag beim Staatsakt für Wolfgang Schäuble ein weiteres Signal dafür, dass die französische Regierung weiterhin ein starkes Interesse an einer intensiven Zusammenarbeit mit der deutschen hat.

Differenzen in den Positionen der Regierungen gab es immer und wird es laut Ringel immer geben, die Besonderheiten der Beziehungen zwischen beiden Ländern liegt für ihn darin, diese Differenzen anzuerkennen und ausgehend davon zusammenzuarbeiten.

Im Hinblick auf das Abkommen mit Mercosur, für das man auf französischer Seite nun darauf besteht, dass für einige Importwaren die gleichen Umwelt- und Sozialstandards wie in der EU gelten sollen, bedeute dies, dass die EU-Kommission nun in Abstimmung mit Berlin und Paris einen Kompromiss aushandeln müsse, der für alle Seiten akzeptabel ist. Marc Ringel ist optimistisch, dass das gelingen wird.

Ein Problem in der Zusammenarbeit liegt für ihn darin, dass durch den hohen Zeitdruck, unter dem Entscheidungen in der jüngeren Zeit häufig getroffen werden müssen, eine eigentlich nötige Feinabstimmung nicht möglich ist, was zu Missverständnissen führen kann.

Das Interview zum Nachhören auf der Website des Deutschlandfunks

 

  
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