Seit Januar gibt es in den französischen Medien eigentlich nur noch ein dominantes Thema: die Rentenreform von Präsident Macron. Laut einer Studie erscheinen täglich bis zu 1500 Artikel und Beiträge zu diesem Thema. Warum diese „Überflutung“? Und wie lässt sich diese Berichterstattung einordnen? Trommeln die Journalistinnen und Journalisten gemeinsam mit den Gewerkschaften, Oppositionsparteien bzw. Bürgerbewegungen gegen die Regierungspläne, sind sie eher pro Macron und haben die klassischen Tageszeitungen z.B. überhaupt noch einen Einfluss auf die gesellschaftliche Debatte? Darüber sprechen Sabine Wachs und Thomas Bimesdörfer in der SR2-Sendung "Medien - Cross und Quer" mit dem stellvertretenden Leiter des deutsch-französischen Instituts in Ludwigsburg, Stefan Seidendorf.
Macron, die Renten und die Medien
Stefan Seidendorf über die Frage, warum in den französischen Medien die Rentenreform und ihre Folgen einen so breiten Raum einnehmen.
![Dr. Stefan Seidendorf [Translate to Francais:]](/fileadmin/_processed_/5/2/csm_13_Seidendorf_Stefan_00114_Portraits_Ausschnitt_A_173a980171.jpg)