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Wie steht die Neue Volksfront zu Deutschland?

Marc Ringel erklärt auf ntv, welche Auswirkungen der unerwartete Sieg des Linksbündnisses auf die deusch-französischen Beziehungen haben könnte

Der Nouveau Front Populaire (NFP - dt. Neue Volksfront), das Bündnis der vier linken Parteien Parti socialiste (PS), Parti communiste (PCF), Europe Ecologie-Les Verts (EELV) und La France Insoumise (LFI) hat bei der Parlamentswahl 182 Mandate gewonnen und stellt künftig die größte Fraktion in der Nationalversammlung.

Der rechtspopulistische Rassemblement National (RN) und seine Verbündeten, für die in Umfragen deutlich mehr als 200 Sitze prognostiziert wurden, haben dagegen nur 143 Mandate bekommen.

Die Strategie der Mitte und der Linken, eigene Bewerber zurückzuziehen und dazu aufzurufen, gemäßigte Kandidaten zu wählen, die die "republikanischen Werte",  habe  bewirkt, dass der RN die angestrebte absolute Mehrheit verfehlt hat, meint Marc Ringel. Er  geht davon aus, dass die nächsten Wochen zeigen werden, wie stabil das linke Bündnis, innerhalb dem große inhaltliche Differenzen bestehen, wirklich ist. 

Marc Ringel ist der Meinung, dass der Wahlausgang für die deutsch-französische Zusammenarbeit eine gute Nachricht sei, da die Kooperation von einer breiten Mehrheit im Parlament getragen wird.

Bündnis Neue Volksfront geht überraschend als Sieger aus der zweiten Runde der Wahlen in Frankreich hervor. ntv spricht mit dem Direktor des Deutsch-Französischen Instituts, Marc Ringel, über die Folgen der Wahl für Deutschland und Europa.

Das Interview mit Marc Ringel auf der Website von ntv

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