„Frankreich und Deutschland sind sehr unterschiedliche Länder, strukturell, politisch, kulturell“, äußert sich Frankreich-Experte und Vizedirektor des Deutsch-Französischen Instituts, Stefan Seidendorf, gegenüber dem Tagesspiegel: „Die Zusammenarbeit ist kein Selbstläufer und ‘Verständigung’ muss immer wieder neu erarbeitet werden.“
Die deutsch-französische Freundschaft erlebt eine neue Phase der Vertiefung und Zusammenarbeit. Außenministerin Annalena Baerbock lobte nach ihrer Teilnahme an einer Kabinettsitzung in Paris die Beziehungen zu Frankreich nicht nur als partnerschaftlich, sondern würdigte Frankreich als "beste Freundin". Begegnungen zwischen deutschen und französischen Politikern signalisieren den Wunsch beider Länder, ihre Zusammenarbeit zu stärken und nach einer Reihe von vergangenen Unstimmigkeiten einen Neuanfang einzuleiten, um die besondere Partnerschaft und Verbundenheit aufrechtzuerhalten.
