Deutsch-Französisches Institut
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Deutsch-Französisches Institutdfi-Jahrestagung 2011

Gesellschaft

Die Förderung des Dialogs und der Kooperation zwischen gesellschaftlichen Akteuren in Deutschland und Frankreich ist seit der frühen Nachkriegszeit ein Kernanliegen des dfi. Angefangen bei Schulen, Verbänden und Vereinen bis hin zu Verantwortungsträgern im Bereich der schulischen und beruflichen Bildung begleiten und analysieren wir deutsch-französische Initiativen, die das gegenseitige Verständnis und die Zusammenarbeit fördern.


Darüber hinaus beschäftigen wir uns auch mit politischen Anpassungsprozessen als Reaktion auf gesellschaftliche Veränderungen. Unter dem Eindruck einer sich wandelnden Arbeitswelt, globaler Migrationsbewegungen und der demographischen Entwicklung in Europa richtet sich dabei der Blick vor allem auf die Sozialpolitik in Deutschland und Frankreich, sowie auf deren Folgen für den sozialen Zusammenhalt. 

 

Projekt

 

„On y va – auf geht’s - let’s go!“
Ideenwettbewerb für europäische Bürger

Deutsch-Französisches Institut

 

Mit dem Ideenwettbewerb „On y va – Auf geht’s – let’s go“ unterstützen die Robert Bosch Stiftung und das dfi zivilgesellschaftliches Engagement innerhalb Europas und die Arbeit zugunsten des Gemeinwohls. Weiterlesen

 

Dabei geht es zunächst um ein Zeichen der Anerkennung dieses Engagements.
Gleichzeitig wollen wir die Projektträger ermutigen, ihre Arbeit in einem europäischen Umfeld mit Partnern weiterzuentwickeln und auszubauen. Die eigene Horizonterweiterung ist dabei ebenso wichtig wie die Schaffung von neuen Kontakten, die dauerhaft genutzt werden können und sollen.

Das dfi unterstützt die Projektteams mit einer Förderung bis zu 5.000 € und begleitet die Projekte in ihrer Umsetzung.

Hier können sie sich über das Programm online informieren

 

Hindernisse auf dem Weg zum grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt

Deutsch-Französisches Institut

 

Im Auftrag des Staatsministeriums Baden-Württemberg untersuchte das dfi (2013 –-2014) mit seinen Partnern Euro-Institut Kehl und Strasbourg Conseil die Entstehung eines gemeinsamen Arbeitsmarkts am Oberrhein. Weiterlesen

 

Nach mehr als sechzig Jahren Kooperation spielen die institutionellen und strukturellen Hindernisse eine immer geringere Rolle und somit konzentrierte sich die Untersuchung auf die Ebene einzelner Bürger und fragte, welche individuellen Voraussetzungen ausschlaggebend dafür sind, die Chancen eines gemeinsamen Arbeitsmarktes nutzen zu können oder eben nicht. Damit liefert die Studie auch einen Beitrag zu einer Soziologie der europäischen Vergesellschaftung, die die Entstehung und besondere Ausformung einer europäischen Gesellschaft untersucht.

Abschlussbericht

Abschlussbericht in französisch

Rahmenabkommen

 

Welche Zukunft für den Sozialstaat?

Deutsch-Französisches Institut

Eine Gruppe von deutschen und französischen Sozialwissenschaftlern untersuchte die aktuellen Reformpolitiken Deutschlands und Frankreichs in den wichtigsten Bereichen sozialer Sicherung: Rente, Gesundheit, Arbeitsmarkt, Familienpolitik, soziale Mindestsicherungen und europäische Perspektiven sozialer Sicherung. Weiterlesen

 

Im Rahmen des Projekts entstanden folgende Veröffentlichungen:

  • Wolfgang Neumann (Hrsg.): Welche Zukunft für den Sozialstaat? Reformpolitik in Frankreich und Deutschland im Vergleich. - Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2004. - 264 S. Weiterlesen
  • Neumann, Wolfgang: Réformes de l'Etat social et nouvelles approches pour le renforcement de la cohésion sociale. Une comparaison franco-allemande; Premier rapport d'étape pour la Fondation Entente Franco-Allemande. /Entente Franco-Allemande - Ludwigsburg: dfi, 2000. - 39 S. 
    (auch in deutscher Sprache).
  • Neumann, Wolfgang: Reform des Sozialstaats und neue Ansätze zur Sicherung des sozialen Zusammenhalts. Ein deutsch-französischer Vergleich: Zweiter Zwischenbericht für die Fondation Entente Franco-Allemande./ Entente Franco-Allemande - Ludwigsburg: dfi, 2000. - 91 S. 
  • Neumann, Wolfgang: Jugendarbeitslosigkeit in Frankreich - Übergangs- oder Strukturproblem? - In: Frankreich-Jahrbuch 2000. / Hrsg.: Deutsch-Französisches Institut u.a. - Opladen: Leske und Budrich, 2000, S. 225-236. Weiterlesen
  • Neumann, Wolfgang: Umbau des Sozialstaats: Rentenreform in Frankreich und Deutschland auf dem Prüfstand. - In: Dokumente (Bonn), 56 (April 2000) 2, S. 114-121 Weiterlesen
  • Neumann, Wolfgang: Die Zukunft unserer Renten. Reformdebatten in Frankreich und Deutschland. - Ludwigsburg: Deutsch-Französisches Institut, 2000. - 12 S. (Aktuelle Frankreichanalysen; Nr. 15) Weiterlesen
  • Neumann, Wolfgang: Das Programm „Emplois-jeunes". - In: Dokumente (Bonn), 55 (Oktober 1999) 5, S. 387-392

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Wer benutzt das deutsch-französische Geschichtsbuch?

Deutsch-Französisches Institut

Ein gemeinsames Geschichtsbuch, auf Französisch und Deutsch – dieser langgehegte Traum wurde 2003 verwirklicht und gilt weltweit als einer der größten Erfolge des Aussöhnungsprozesses zwischen Frankreich und Deutschland. Doch wer benutzt dieses Buch eigentlich im Unterricht, und warum? Weiterlesen

 

Zum ersten Mal wurde eine empirische Umfrage verknüpft mit einer Untersuchung des Entstehungsprozesses des Geschichtsbuchs im kurzfristigen (politischen) und langfristigen (gesellschaftlichen) Zeithorizont.

Artikel in Le Monde Weiterlesen

Publikationen:
Stefan Seidendorf (2012): „Warum das deutsch-französische Schulbuch erst 2006 erscheinen konnte“, in: Modellbaukasten, S. 177-196
Stefan Seidendorf (2013): Le modèle franco-allemand: les clés d'une paix perpétuelle? Analyse des mécanismes de coopération.


Stefan Seidendorf (2013): „Constructing European Citizens? Evaluating the Integrative Force of Teaching History“, in: Niilo Kauppi (Hrsg.): A political sociology of transnational Europe, Colchester: ECPR Press, S. 243-263.

 

Deutsch-französischer Zivilgesellschaftsdialog

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Seit seiner Gründung im Jahr 1948 engagiert sich das dfi in vielfältiger Weise für die Förderung des Dialogs zwischen deutschen und französischen Akteuren der Zivilgesellschaft. Im Mittelpunkt steht dabei die konstruktive Weiterentwicklung der deutsch-französischen Beziehungen. Weiterlesen

 

So fand zwischen 2005 und 2010 u.a. ein Zyklus von Jahrestagungen deutscher und französischer Organisationen aus Wirtschaft und Gesellschaft statt, die in Zusammenarbeit mit dem Conseil Économique, Social et Environnemental (CESE) und unter aktiver Unterstützung des französischen Außenministeriums veranstaltet wurden. Sie richteten sich vor allem an die Vertreter der Berufs- und Gewerkschaftsorganisationen und der großen Verbände der beiden Länder.


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