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Deutsch-Französisches Institutdfi-Jahrestagung 2011

Wirtschaft und Arbeit

Wie passen sich die Volkswirtschaften Deutschlands und Frankreichs an veränderte Rahmenbedingungen an, die sich mit Globalisierung, Europäisierung und technischem Fortschritt verbinden? Der Themenbereich Wirtschaft und Arbeit geht dieser Fragestellung in einer Reihe von Teilbereichen nach und nimmt dabei insbesondere auch deutsch-französische Initiativen in den Blick.

Die Entwicklungen der französischen und der deutschen Wirtschaftsordnung hat das Institut über Jahrzehnte intensiv verfolgt. Unterschiedliche wirtschaftspolitische Prioritätensetzungen, wie sie in Deutschland und Frankreich immer wieder vertreten werden, prägen bis heute maßgeblich die Ausgestaltung des europäischen wirtschafts- und währungspolitischen Einigungsprozesses. Gleichzeitig sind sich Deutschland und Frankreich aber auch die wichtigsten Wirtschafts- und Handelspartner. Verbunden damit haben grenzüberschreitende Initiativen, beispielsweise im Bereich der Berufsbildung oder Forschung und Entwicklung, in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Diese werden am dfi nicht nur auf ihre Ausgestaltung und Funktionsweise hin untersucht, sondern immer wieder auch projektbegleitend in ihrer Umsetzung unterstützt.

 

Projekt

 

Ausbildung überwindet Grenzen

Deutsch-Französisches Institut

Wie können die beiden unterschiedlichen Systeme der Berufsbildung in Frankreich und Deutschland durchlässig gestaltet werden?Weiterlesen

 

Der deutsch-französische Austausch zwischen Lehrlingen und in der Berufsbildung war schon früh Thema der bilateralen Beziehungen. Auch in der gegenwärtigen Situation, durch demographischen Wandel in Deutschland und hohe Jugendarbeitslosigkeit in Frankreich gekennzeichnet, steht das Thema weit oben auf der Tagesordnung. Gleichzeitig zeigt sich hier die besondere Schwierigkeit, nationale Systeme kompatibel zu gestalten und nicht zuletzt den Bürgern in Frankreich und Deutschland die notwendigen Voraussetzungen zu vermitteln, um die Chancen der Kooperation auch nutzen zu können. AzubiBacPro ist dabei ein Pilotprojekt, das vom dfi mitentwickelt und begleitet wurde, und das die genannten Hindernisse überwinden will.

Präsentation auf den Seiten des Landes BW

Publikation: dfi compact Nr. 15

 

Forschungskooperation in den Wirtschaftswissenschaften

Deutsch-Französisches Institut

Was haben sich französische und deutsche Finanz-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler zu sagen? Weiterlesen

 

Das Bundesfinanzministerium hatte 2014 in Zusammenarbeit mit dem französischen Ministère des Finances einen Auftrag ausgeschrieben, bei dem es um die Organisation von Fachtagungen mit Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlern ging – mit dem Ziel zu erkunden, ob – und wenn ja in welchen Themenfeldern – es einen Bedarf an verstärkter deutsch-französischer Forschung gibt. Das dfi hat den Zuschlag für diese Aufgabe erhalten. Zwei Seminare fanden in Berlin, zwei weitere in Paris bei France Stratégie statt. Die Gesamtheit der renommierten Think Tanks und anerkannte Größen der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung haben sich an diesem Diskussionsprozess beteiligt. Die beiden Finanzminister Wolfgang Schäuble und Michel Sapin ließen sich über die Ergebnisse kontinuierlich unterrichten.

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Fortbildungsprogramm des INTEFP

 

Deutsch-Französisches Institut

 

Seit 2014 arbeitet das dfi mit dem Institut du Travail, de l’Emploi et de la Formation Professionnelle (INTEFP) zusammen. Dabei geht es um Fragen des sozialen Dialogs, der Arbeitsbeziehungen und der Veränderung der Arbeitswelt.Weiterlesen

 

Kernaufgabe des dem französischen Arbeitsministerium unterstellten INTEFP ist die Ausbildung der staatlichen Arbeitsinspektoren, die über die Einhaltung der Arbeitsgesetze wachen. Das INTEFP bietet aber auch einjährige Fortbildungsprogramme für Unternehmer, Gewerkschafter und Mitarbeiter des französischen Staates bzw. der Gebietskörperschaften an, das in fünf Modulen von jeweils einer Woche organisiert ist und dem offenen Austausch über die o.g. Fragen dient.
Das dfi bringt seine Expertise und die vergleichende Perspektive in die Gespräche ein und unterstützte das INTEFP u.a. bei der Organisation von zwei Informationsreisen nach Deutschland.

Bericht im dfi aktuell über die INTEFP-Reise nach Ludwigsburg/Stuttgart (Nr. 1/2014, S. 5)

Bericht im dfi aktuell über Auslandsreise nach München (Nr. 1/2016, S. 9)

Bericht im dfi aktuell das Abschlusskolloquium in Paris (Nr. 3/2016, S. 9)

Bericht im dfi aktuell über die Abschluss-Publikation (Nr. 5/2017, S. 10)

 

Geld- und haushaltspolitische Traditionen in Deutschland und Frankreich

Deutsch-Französisches Institut

Im Rahmen des Projektes wurden die historischen, politischen und kulturellen Ursachen sowie die institutionelle Dimension der Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich im Bereich der Geld- und Haushaltspolitik sowie deren Wandel untersuchtWeiterlesen

 

Im Verlauf von zwei Workshops sowie einem abschließenden Kolloquium wurde die Bedeutung unterschiedlicher Prioritäten bezüglich Stabilitäts- und Wachstumssicherung analysiert und deren Auswirkungen auf die Schaffung und Ausgestaltung der europäischen Gemeinschaftswährung diskutiert. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem CIRAC und dem CICC zwischen 2012 und 2014 realisiert, gefördert vom CIERA.

Die Ergebnisse sind auf Französisch im Sammelband France-Allemagne : cultures monétaires et budgétaires : Vers une nouvelle gouvernance européenne ? nachzulesen.

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Die Politik der beruflichen Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen

Deutsch-Französisches Institut

 

 

Im Rahmen des Projektes wurden Maßnahmen zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen in Deutschland und Frankreich untersucht.Weiterlesen

 

Im Verlauf von zwei Workshops sowie einem abschließenden Kolloquium wurden Hartz-IV Instrumente und das Revenue de Solidarité Active auf Ihre Auswirkungen hin analysiert und soziale Komponenten der Eingliederung wie auch die Aktivierung in der sozialen Sicherung vergleichend diskutiert. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem CIRAC und dem CIERA zwischen 2010 und 2012 realisiert.

Die Ergebnisse sind auf Französisch im Sammelband L’aide au retour à l’emploi :
Politiques françaises, allemandes et internationales
nachzulesen

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Arbeitsbeziehungen und soziale Regulierung in den Dienstleistungen von allgemeinem Interesse

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Im Rahmen des Projektes wurde in Zusammenarbeit mit dem CIRAC und dem CIERA vergleichend untersucht, wie staatsnahe Dienstleistungen in Deutschland und Frankreich seit den 1980er Jahren unter dem Einfluss von Globalisierung und technischem Fortschritt liberalisiert und dereguliert wurden. Weiterlesen

 

Im Verlauf von zwei Workshops sowie einem abschließenden Kolloquium standen dabei insbesondere die Auswirkungen auf die Arbeitsbeziehungen, die Personalpolitik und die Rolle der Tarifpartner im Mittelpunkt.  Das Projekt wurde zwischen 2008 und 2010 realisiert.

Die Ergebnisse sind auf Französisch im Sammelband Relations sociales dans les services d’intérêt général : une comparaison France-Allemagne nachzulesen

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