1950 schlossen Ludwigsburg und Montbéliard die erste Partnerschaft zwischen einer deutschen und französischen Gemeinde nach dem Zweiten Weltkrieg. Diese Partnerschaft besteht noch heute. Die Bürgerinnen und Bürger beider Städte haben mit ihren vielseitigen Aktivitäten ermöglicht und ermöglichen weiterhin, dass die Einwohnerinnen und Einwohner beider Städte erleben konnten und können, was Völkerverständigung bedeutet:
Einander zu kennen, einander zu verstehen, die Sorgen des anderen zu teilen.
Die Entwicklung der ersten deutsch-französischen Städtepartnerschaft von 1950 – 2025
Seit dem Beginn der Partnerschaft zwischen Ludwigsburg und Montbéliard haben ihre Bürgerinnen und Bürger zahlreiche Sportwettkämpfe freundschaftlich gegeneinander ausgetragen, gemeinsame Konzerte gespielt, haben mehrere Tausend Schülerinnen und Schüler den Schulalltag im anderen Land bei einem Austausch kennengelernt.
All dies gehört zum „Ehealltag“ einer deutsch-französischen Gemeindepartnerschaft, von denen es bundesweit inzwischen ca. 2.200 gibt. Deshalb kann vieles in der Entwicklung der ältesten Partnerschaft zwischen einer deutschen und einer französischen Stadt als beispielhaft für diejenigen gelten, die nach ihr entstanden sind.
Die virtuelle Ausstellung
zeigt, wie viel an Nähe zu- und Verständnis füreinander auf der zivilgesellschaftlichen Ebene, der „Infrastruktur der deutsch-französischen Beziehungen“, seit den 1950er-Jahren erreicht worden ist und weiterhin besteht.
Die Ausstellung enthält mehr als 150 digitale Exponate (Zeitzeugeninterviews, Zeitungsartikel, amtliche Dokumente, Broschüren und Fotografien) und ist auf der Austellungsplattform der Deutschen Digitalen Bibliothek verfügbar.
Wir danken der DDB für die gute Zusammenarbeit und dem Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten (BfAA) für die finanzielle Unterstützung von Digitalisierungsmaßnahmen anlässlich des 75jährigen Bestehens des dfi, ohne die diese Ausstellung nicht möglich gewesen wäre.










