Im Rahmen der Digitalisierungsoffensive des dfi hat die Frankreich-Bibliothek eine zweisprachige virtuelle Ausstellung zur Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen von 1870 bis 2025 auf der Plattform DDBstudio der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) kuratiert.
Sie zeichnet die Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen seit dem Krieg von 1870–1871 nach, wobei ihr Fokus auf dem Wirken der transnationalen Zivilgesellschaft liegt, die sich stets und unermüdlich um Kontakte in das Nachbarland bemühte.
Wir danken der DDB für die gute Zusammenarbeit und dem Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten (BfAA) für die finanzielle Unterstützung von Digitalisierungsmaßnahmen anlässlich des 75jährigen Bestehens des dfi, ohne die diese Ausstellung nicht möglich gewesen wäre.
Die Ausstellung
Der Freundschaftsvertrag beendete endgültig eine konfliktreiche Zeit, in denen sich die beiden Nachbarn in drei blutigen Kriegen bekämpft hatten, und ebnete den Weg für eine neue, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Diese bildet die Grundlage für das, was man heute als das „deutsch-französische Tandem“ bezeichnet. Es ist für Europa so wichtig, dass man auch von seinem „deutsch-französischen Motor“ spricht.
Aber schon lange vor diesem Wendepunkt in den offiziellen wechselseitigen Beziehungen engagierten sich auf beiden Seiten des Rheins Personen in Einzelinitiativen oder als Teil von Organisationen für eine Annäherung der beiden Länder.
Der Schwerpunkt unserer Ausstellung liegt auf dem Wirken dieser „Brückenbauer“ bzw. dem der transnationalen Zivilgesellschaft. Selbst in Zeiten, in denen die politischen Spannungen unüberwindbar schienen, und die meisten Deutschen und die meisten Franzosen keinen Kontakt oder gar Austausch miteinander wünschten, setzten sie sich dafür ein, aufeinander zuzugehen.
Zur virtuellen Ausstellung “Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen von 1870 bis 2025”
Baptiste Berge-Bouchet
Wissenschaftlicher Mitarbeiter









