Programm für Journalistinnen und Journalisten mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk
Das dfi organisiert mit unterschiedlichen Partnern Studienreisen für deutsche und französische Journalist(inn)en ins jeweils andere Land.
Das dfi hat von 2021 bis 2023 mit Unterstützung des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) ein Programm für deutsche und französische Medienschaffende realisiert. Für die jeweils zehn Teilnehmenden aus jedem Land organisierte das dfi jährlich eine mehrtägige Studienreise mit Gesprächspartnern aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, in deren Rahmen auch Medienbeiträge (Interviews, Reportagen, etc) produziert werden konnten.
So reiste die französische Gruppe bspw. in der Woche vor den Bundestagswahlen nach Berlin, die deutsche Gruppe fuhr anlässlich der Präsidentschaftswahlen in Frankreich im April 2022 einige Tage nach Paris.
Der Zyklus 2022-23 stand im Zeichen der wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Transformationsprozesse, die sich mit den bereits spürbaren Folgen der Erderwärmung und des Kriegs in der Ukraine beschleunigt haben. Die Reisen gewährten Einblicke, wie auf lokaler Ebene mit den Herausforderungen umgegangen wird. Die französische Gruppe war im Oktober 2022 in Berlin und in der Niederlausitz, die deutsche Gruppe fuhr im Frühjahr 2023 für einige Tage nach Nordfrankreich.
Ein drittes Seminar mit allen 20 Teilnehmenden des Programms im Mai 2023 in Straßburg diente dem Austausch von Erfahrungen und ermöglicht es, persönliche und berufliche Kontakte zu knüpfen. Damit soll die Bildung eines Netzwerks von Journalistinnen und Journalisten beider Länder gefördert werden.
Das Programm richtete sich an Journalistinnen und Journalisten bis 35 Jahre, die ihren Beruf in Deutschland oder Frankreich ausüben. Für eine Teilnahme waren Kenntnisse der Partnersprache keine formale Voraussetzung, aber selbstverständlich nützlich und hilfreich, sei es für die Gespräche während der Studienreise oder den Austausch mit den Teilnehmenden aus dem anderen Land.





