Offiziell sollte der Europawahlkampf erst am 25. Mai beginnen. Dieser Wahlkampf erschien manchem als Alptraum, da von vornherein klar war, dass er die Franzosen kaum mobilisieren würde. Für den Staatspräsidenten ging es hauptsächlich darum, die Risiken zu minimieren, am Wahltag für die Politik der Regierung Fillon abgestraft zu werden. Schließlich gab es am 7. Juni doch einige Überraschungen. Das gute Abschneiden der Präsidentenpartei UMP mit 28% ist im wesentlichen eine verspätete Anerkennung des Wählers für die französische EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte 2008, die nun ihren symbolischen Abschluss findet. Somit ist es auch das erste Mal, dass die gaullistische Partei die Sozialisten bei einer Europawahl weit überflügelt, welche ihr Ergebnis (16,8%) im Vergleich zu 2004 fast halbierten (29%).
Weitere Beiträge:
- dfi information: 11. Deutsch-Französischer Dialog: "Europa bewegt oder Bewegung in Europa?".
- dfi information: Europawahlanalyse im Vorfeld.
- dfi information: Rhino hat laufen gelernt!
- dfi information: Weltbürger Schiller.
- dfi information: Deutsch-französische Tagung: "Arbeitsbeziehungen in den öffentlichen Dienstleistungen".
- dfi service: Buchvorstellung: "Vom Übersetzen zum Simultandolmetschen".
- dfi service: Baldige Neuerscheinung Frankreich Jahrbuch 2008.
- dfi service: Feierliche Schlüsselübergabe an DeutschMobil.
- dfi service: Neubesetzung des dfi-Büros in Paris.
