Die Regierung von Premierminister Jean-Pierre Raffarin hat in den Regionalwahlen vom 21. und 28. März einen Denkzettel verpasst bekommen. Sie verlor ihre Mehrheit in fast all jenen Regionen, die sie seit den ersten Regionalwahlen 1986 innehatte, darunter auch so symbolische Hochburgen wie Raffarins Heimatregion Poitou-Charentes oder Giscard d’Estaings Auvergne. Lediglich im Elsass, wo es traditionell linken Parteien noch nie gelungen ist, eine politische Alternative zu stellen, konnte das Bündnis aus UMP (Union pour un mouvement populaire) und UDF (Union pour la démocratie française) bestätigt werden. In den gleichzeitig stattfindenden Kantonalwahlen, die über die Zusammensetzung der Département-Räte bestimmen, zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Fortan regiert die Linke in 25 von 26 Regionen.
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