Das Jahr 2013 endet mit der Einsetzung einer neuen Bundesregierung, die an den bevorstehenden europäischen und weltweiten Herausforderungen nicht viel ändern wird. Die deutsch-französischen Beziehungen werden dadurch nicht einfacher oder komplizierter. In den Zeitungen wird man aller Voraussicht nach viele gute Ratschläge und ein Beschwören des ebenso oft gepriesenen wie verschrienen „deutsch-französischen Motors“ lesen können. Was soll man von dem Satz halten, der in dem vergangenen und von Festivitäten anlässlich des 50. Jahrestags des Élysée-Vertrags reichen Jahres oft gesagt worden ist: „Die deutsch-französischen Beziehungen sind vorbildlich und sollten in aller Welt nachgeahmt werden.“
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