Die Wahl von Jacques Chirac zum fünften Präsidenten der V. Republik am 7. Mai 1995 hat einen Machtwechsel vollendet, der bereits 1993 durch den Sieg der konservativen Parteien bei den Parlamentswahlen eingeleitet worden war. Die in Frankreich doppelköpfige, auf einer parlamentarischen und einer präsidentiellen Legitimation durch Wahlen beruhende Regierungsgewalt ist nunmehr einheitlich mit Vertretern der bürgerlichen Parteien zusammengesetzt.
