„Von Rom bis Rom“, so lautete vor einigen Monaten die Vision einiger Mitglieder des EU-Konvents. Die Regierungskonferenz zur Reform der Europäischen Verträge begann am 4. Oktober in Rom und endete mit dem Gipfel des Europäischen Rats am 12./13. Dezember in Brüssel. Sie sollte ein Meilenstein der europäischen Integrationsgeschichte werden, so wie die Römischen Verträge von 1957. Doch der EU-Gipfel scheiterte, der historische wie symbolische Bogen von Rom nach Rom konnte nicht gespannt werden. Die Pionierarbeit, wie
sie sich insbesondere Deutschland und Frankreich für Europa wünschten, wurde nicht geleistet — da ließ es sich auch nicht als Erfolg vermarkten, dass die italienische Ratspräsidentschaft in über 80 der 94 Dossiers eine Einigung erzielte.
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