Im März 1981 fährt Willy Brandt nach Paris; bei einer großen Kundgebung fordert er dazu auf, François Mitterrand zum französischen Präsidenten zu wählen. Der SPD-Parteivorsitzende und Chef der Sozialistischen Internationalen stiehlt den anwesenden Sozialdemokraten und Sozialisten die Schau – so berichtet der Spiegel (13/1981 vom 23.3.1981, S. 118). Mit seiner Teilnahme, neben Olof Palme, Felipe González und Andreas Papandreou, bringt Brandt seinen Kanzler und Parteifreund Helmut Schmidt in Schwierigkeiten, denn dieser favorisiert zur selben Zeit die Wiederwahl seines „Freundes“ Valéry Giscard d’Estaing, der für die konservative UDF antritt. Le Monde stichelt: „Das Paar Giscard d’Estaing – Schmidt gegen das Paar Brandt – Mitterrand“...
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