Jeder Regierungswechsel, sei es in Deutschland oder Frankreich, bringt fast zwangsläufig die Frage mit sich, wie es mit der deutsch-französischen Zusammenarbeit weitergeht. Das Medieninteresse ist dann höher als gewöhnlich, die politischen Beobachter überwachen mit Argusaugen jede Bewegung der neuen Akteure und die neuen Verantwortungsträger müssen sich mit den Fragen der aktuellen politischen Agenda arrangieren. Diese allgemeine Regel gilt auch für die neu gebildete deutsche Bundesregierung. Nach den ersten Monaten seit der Bildung der großen Koalition in Berlin und im Anschluss an den deutsch-französischen Ministerrat vom 19. Februar ist die Frage erlaubt, was von der unbestreitbaren neuen Dynamik deutsch-französischer Kooperation zu halten ist.
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