François Hollande verkörpert die „Hoffnung Europas“ – so steht es derzeit in vielen französischen und europäischen Zeitungen. In Deutschland hat man den Stabwechsel im Elysée mit Skepsis zur Kenntnis genommen. Zurückhaltung überwiegt, wenn der neue Präsident ankündigt, den von seinem Vorgänger und der deutschen Bundeskanzlerin vertretenen Kurs der Krisenbewältigung verändern oder ergänzen zu wollen. Bei aller Vorsicht, die die bisher noch unscharfe politische Positionierung François Hollandes angeraten scheinen lässt, gibt die neue Konstellation auch Anlass zur Hoffnung: Frankreich und Deutschland spielen ihre Rolle als
„Motor Europas“ dann besonders gut, wenn sie einen Kompromiss über zunächst sehr unterschiedliche Positionen finden.
Weitere Beiträge:
- dfi information: Deutschland und Frankreich sind „das Fundament für Europa“ (Yves Guéna)
- dfi information: Die Renaissance des Nationalstaates
- dfi information: Seminar für Nachwuchsjournalisten in Berlin
- dfi information: Fachberater für Französisch im dfi
- dfi information: Mehr Europa – Aber wie?
- dfi information: Bilaterale Beziehungen als „Modellbaukasten“? – Präsentation der Projektergebnisse in Paris
- dfi information: Relaunch des IREON-Portals
- dfi information: Neue Mitglieder im Vorstand des dfi
- dfi information: ZEIT-Redakteur Klaus-Peter Schmid zu Gast beim dfi
- dfi service: Tagungsprotokoll des fünften Kolloquiums für Bürgermeister und kommunale Verantwortliche
- dfi service: Welches Europa soll es sein?– Schüler und Studenten diskutieren online
- dfi service: Ausschreibung: Master of European Governance and Administration (MEGA) in neuer Form (berufsbegleitend)
