Dieses Treffen zwischen französischen und deutschen Ministern habe dazu beigetragen, den in den vergangenen Jahren etwas eingeschlafenen Kontakt wiederzubeleben, erklärt Stefan Seidendorf. Zwar sei das Treffen inhaltlich wenig konkret gewesen, doch entscheidend sei gewesen, dass der Dialog über schwierige Themen wieder aufgenommen wurde, bei denen Abstimmung nötig ist.
Paul Maurice hebt seinerseits den technischen Charakter der Gespräche hervor, zeigt sich jedoch erfreut darüber, dass auch deutsch-französische Fragen angesprochen wurden, die über die bilateralen Beziehungen hinausreichen. Das Treffen bilde den Ausgangspunkt für eine neue Vorgehensweise – manche sprechen sogar vom „Geist von Toulon“. Für Maurice hat sich zudem gezeigt, dass trotz kultureller Unterschiede und unterschiedlicher Ansichten Einigungen möglich sind. Das sei ein positives Signal für die Zukunft.
Sowohl Paul Maurice als auch Stefan Seidendorf deuten dieses Treffen – wie auch viele andere deutsch-französische Formate des Jahres 2025 – als symbolische Übergabe von Emmanuel Macron an Friedrich Merz. Seidendorf erinnert daran, dass die Führungsrolle in Europa und in den deutsch-französischen Beziehungen nicht mehr von einem einzelnen Land getragen werden könne. Frankreich und Deutschland müssten gemeinsam Verantwortung übernehmen – gerade in einer entscheidenden Phase, in der Frankreich erneut politische Instabilität droht.
Eine Folge mit Paul Maurice (CERFA) und Stefan Seidendorf

![Dr. Stefan Seidendorf [Translate to Francais:]](/fileadmin/_processed_/5/2/csm_13_Seidendorf_Stefan_00114_Portraits_Ausschnitt_A_173a980171.jpg)