In einer Phase, in der die Partei in Umfragen bei 25% mit der CDU gleichzieht, rückt ihre außenpolitische Ausrichtung zunehmend in den Fokus: zwischen ihren insbesondere in Ost-Deutschland stark ausgeprägtem Russland-Sympathien und einer immer offensiveren Annäherung an das MAGA-Netzwerk in den USA.
Kohl und Ross diskutieren die zunehmenden Verbindungen und gezielte Übernahme von Narrativen und Strategien aus dem Umfeld Trumps innerhalb der AfD. Aber wie können die insbesondere in Ost Deutschland stark vertretenen Verbindungen zu Russland in der AfD und diese Verbindung mit den MAGA-Strukturen in der Partei koexistieren?
Diese Annäherung mit den USA birgt tatsächlich, laut Ross, erhebliches Konfliktpotenzial innerhalb der Partei, die auf einer anti-amerikanischen Haltung aufgebaut wurde. Insbesondere im Superwahljahr 2026 und vor allem bei den Landtagswahlen in Ostdeutschland könnte dieser Seitenwechsel zu Konflikten innerhalb der Partei und mit der Wählerschaft führen. Die Folge diskutiert zudem, welche Folgen eine weitere Normalisierung der AfD für die politische Brandmauer, die deutsch-französischen Beziehungen und die europäische Zusammenarbeit haben könnte.
Eine Folge mit Jacob Ross (DGAP)
