Das deutsch-französische Doppelabschlussprogramm im Maschinenbau verbindet eine fundierte Ingenieursausbildung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit einem Studium an einer französischen Grande École – den Arts et Métiers in Metz oder der INSA Lyon (Institut National des Sciences Appliqués). Das Programm richtet sich an Studierende, die Interesse am Maschinenbau haben und ihr Studium international ausrichten möchten.




Was steckt drin?
Das deutsch-französische Doppelabschlussprogramm im Maschinenbau ermöglicht es Studierenden, zwei anerkannte Abschlüsse zu erwerben: den Master of Science Maschinenbau des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) sowie das französische Diplôme d’Ingénieur.
Das Programm ist Teil eines breiten Angebots deutsch-französischer Doppelabschlussprogramme in verschiedenen Fachrichtungen am KIT.
Das KIT zählt zu den führenden technischen Universitäten Deutschlands und ist Mitglied der TU9, dem Zusammenschluss der neun renommiertesten Technischen Universitäten des Landes, mit einem starken Fokus auf exzellente Forschung und ingenieurwissenschaftliche Ausbildung.
Die französischen Partnerhochschulen gehören zu den besten Grandes Écoles d’Ingénieurs Frankreichs und stehen für eine industrienahe Ausbildung auf exzellentem akademischem Niveau.
Das international ausgerichtete Studium führt die Studierenden an mehrere Studienorte: von Karlsruhe über Metz oder Lyon und schließlich zurück an das KIT. Diese akademische Reise vermittelt unterschiedliche wissenschaftliche Kulturen, Ingenieurstraditionen sowie Lehr- und Lernstile und fördert damit die fachliche wie persönliche Entwicklung.
Begleitet wird das Studium durch eine intensive Betreuung und gezielte Förderung. Die Deutsch-Französische Hochschule unterstützt die Studierenden im Doppelabschlussprogramm während ihrer Auslandsphase mit Mobilitätsstipendien. Da die Studiengebühren nur im Heimatland anfallen, bleiben die Studienkosten insgesamt überschaubar. Das Team Frankreich am KIT und die Programmverantwortlichen betreuen die Studierenden während des gesamten Programms akademisch, sprachlich und organisatorisch. Alumni-Aktivitäten, interkulturelle Workshops, Sprachkurse, Schnupperexkursionen an die Partnerhochschulen, deutsch-französische Events und Lehrveranstaltungen runden das Programm ab.
Ein starker Praxisbezug prägt das Programm zusätzlich: Exkursionen, Praktika und Projektarbeiten verknüpfen die theoretischen Inhalte eng mit industriellen Anwendungen. Auf diese Weise erhalten die Studierenden realistische Einblicke in Produktionsprozesse sowie in Forschung und Entwicklung in deutschen und französischen Unternehmen weltweit.
Imagesvideos der Kooperationen KIT-INSA und KIT-ENSAM
Warum dieses Programm wählen?
Absolvent:innen des Programms profitieren von exzellenten internationalen Karrierechancen. Die doppelte Qualifikation, zweisprachige Ausbildung, interkulturelle Erfahrung und das starke Netzwerk zwischen den Studierenden und Alumni der Doppelabschlussprogramme sowie den Hochschulen und Unternehmen in beiden Ländern eröffnen vielfältige Perspektiven – in Industrie, Forschung oder bei international agierenden Unternehmen.
Darüber hinaus unterstützt das Studium in einem Doppelabschlussprogramm die sprachliche sowie die individuelle Weiterentwicklung. Neben vertieften Französischkenntnissen werden Kompetenzen wie Eigenständigkeit, Belastbarkeit und interkulturelle Sensibilität gefördert. Das Studium im Ausland eröffnet damit sowohl akademische als auch persönliche Entwicklungsperspektiven.
Das deutsch-französische Doppelabschlussprogramm steht für wissenschaftliche Exzellenz: KIT, Arts et Métiers und INSA Lyon verfügen über moderne Labore, hervorragende Ausstattung undklar profilierte Forschungsfelder – etwa in Produktionsverfahren, Leichtbau, Werkstofftechnik oder Automatisierung – und das alles aus einer deutsch-französischen Perspektive.
Wie sieht der Studienablauf aus?
Der Einstieg in das Programm erfolgt am KIT mit den ersten vier Semestern des Bachelorstudiums in Deutschland. Anschließend wechseln die Studierenden nach Metz oder Lyon, wo vertiefende fachliche Lehrveranstaltungen sowie praxisorientierte Inhalte im Vordergrund stehen. Abhängig vom jeweiligen Programm wird die zweite Hälfte des Masterstudiums entweder am KIT oder an einer der französischen Partnerhochschulen absolviert. Die Abschlussphase umfasst Forschung, Projekte und Spezialisierung. Praktika und Industriekontakte begleiten das Studium idealerweise in beiden Ländern.
Mögliche Spezialisierungen sind: Maschinenbau (Mechanical Design), Produktionssysteme (Production Systems Design), Materialanalyse (Materials Analysis) sowie Schmieden & Umformung (Forge and Materials Forming). Zusätzlich profitieren die Studierenden von der Anbindung an das French-German Institute for Industry of the Future, das den wissenschaftlichen Austausch fördert und Perspektiven für eine weiterführende wissenschaftliche Karriere eröffnet.
Stimmen aus dem Studium

„Wenn man offen dafür ist, Neues zu erleben und Lust hat, andere Länder und Kulturen kennenzulernen, ist das Programm eine super Chance. Man sammelt nicht nur fachliche Erfahrungen, sondern wächst auch persönlich, weil man lernt, sich in unterschiedlichen Umgebungen zurechtzufinden.“ – Niki Nouri (KITAM)
„Lyon ist eine mega coole Stadt und an der INSA herrscht eine gute Atmosphäre mit Verbundenheitsgefühl. Für den Lebenslauf ist so ein Programm auch Top. Es war interessant und lehrreich beide Hochschulsysteme kennenzulernen. Es war eine super tolle Zeit und ich würde mich jederzeit wieder dafür entscheiden den Doppelabschluss zu machen.“ – Félix Schwarzenbach (KarlINSA)
Weitere Informationen & Kontakt
Du möchtest international studieren und gleich zwei Abschlüsse erwerben? Dann ist das Maschinenbau-Doppelabschlussprogramm des KIT genau das Richtige. Auf unserer Website findest du alle Infos zu Bewerbung, Zulassung und Studienablauf.
Außerdem bietet das KIT noch weitere deutsch-französische Doppelabschlussprogramme in Architektur, Elektrotechnik, Geodäsie, Informatik, Physik und Wirtschaftsingenieurwesen – ideal, wenn du Technik, Wirtschaft oder Naturwissenschaften mit internationaler Erfahrung verbinden möchtest. Schau vorbei und entdecke deine Möglichkeiten!
Juliane Griveau, Referentin für Zusammenarbeit in Studium und Lehre, Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Internationales (INTL), juliane.griveau@kit.edu
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