Für ihr 2024 erschienenes Buch „Bring mir bloß keinen Deutschen nach Hause!“ haben Sylvie Méron-Minuth und Christian Minuth sieben Interviews mit Vertreter:innen binationaler Paare, die sich in der Nachkriegszeit gefunden haben, und ihren Kindern geführt.
Ausgehend von den bewegenden Erzählungen dieser Zeitzeugen stellen sie dar, wie schwierig der Umgang mit einem Angehörigen des „Erbfeinds“ in den Jahren unmittelbar nach dem Krieg war, und dass eine Annäherung an seine Vertreter vielfach feindselig betrachtet wurde.
Nach einer historischen Einführung, die die Weichen für diese für das Verständnis der verschiedenen Biografien entscheidende Zeit stellt, tauchen Sylvie Méron-Minuth und Christian Minuth in die ergreifenden und bewegenden Erzählungen dieser historischen Zeugen ein.
Zu den Autoren Sylvie Méron-Minuth und Christian Minuth:
Beide sind Doktoren der Philosophie und bilden ein deutsch-französisches Lehr- und Forschungspaar. Sylvie Méron-Minuth ist Professorin für Romanistik und ihre Didaktik (Schwerpunkt Französisch) an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und Christian Minuth war bis 2018 Professor für französische Sprache und Literatur und ihre Didaktik an derselben Hochschule. Beide interessieren sich besonders für die Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich sowie für die Nachkriegszeit.
Veranstaltungsort: Kulturzentrum Ludwigsburg
Termin: 26. März 2026, 18:30
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Der Eintrittspreis an der Abendkasse beträgt 8,00 € (ermäßigt 6,00 €). Mitglieder des dfi, des dfi-Freundeskreises sowie Kursleitende der vhs haben freien Eintritt.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Volkshochschule Ludwigsburg im Rahmen der Ludwigsburger Wochen gegen Rassismus der Initiative Ludwigsburg gegen Rassismus

