Seit der Territorialreform François Hollandes 2014 ist das Elsass Teil der Großregion Grand Est, die bis vor die Tore von Paris reicht. Die Kritik an dieser künstlich geschaffenen Einheit ist im Elsass weiterhin groß. Aktuell läuft ein Gesetzgebungsverfahren, welches das Elsass wieder zu einer eigenständigen Region machen würde. Diese Région Alsace würde die Kompetenzen verschiedener Gebietskörperschaften (Département, Région) bündeln. Ihre Gründung könnte frischen Wind in das statische französische Verfassungsgefüge bringen.
Was würde dies für Frankreich als Staat bedeuten? Welche neuen Möglichkeiten könnten so für die wirtschaftliche Entwicklung, gerade aber auch für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Baden-Württemberg, entstehen? Hier verbinden sich ökonomische, politische und Verwaltungsaspekte.
Es diskutieren
- Lea Engelbrecht, von 2024 - 2026 parlamentarische Assistentin der Abgeordneten Brigitte Klinkert, die den Gesetzesvorschlag zur Lösung aus der Region Grand-Est in die Nationalversammlung eingebracht hat
- Julien Steinhauser, Journalist bei den Dernières Nouvelles d’Alsace und Chefredakteur des zweisprachigen Magazins Rheinblick
- Dr. Stefan Seidendorf, stellvertretender Direktor des dfi
Dr. Stefan Seidendorf wird die Diskussion sowohl moderieren als auch seine Sicht als Politikwissenschaftler in sie einbringen.
Veranstaltungsort: dfi
Termin: 22. Oktober 2026, 18:30
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Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Europe direct Stuttgart, Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg - Außenstelle Ludwigsburg und der Volkshochschule Ludwigsburg

