Deutsch französisches Institut:
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Feierliche Veranstaltung zum 14. Juli

Stefan Seidendorf mit der Élysée-Medaille geehrt 

Am Vorabend des französischen Nationalfeiertags lud Gaël de Maisonneuve, Generalkonsul Frankreichs in Baden-Württemberg, zu einer großen Feier in den Ordenssaal des Schlosses Ludwigsburg ein. Auf der zentralen Veranstaltung Frankreichs zum 14. Juli in Baden-Württemberg konnte er zahlreiche illustre Gäste begrüßen. 
Aus Sicht des dfi war es eine besondere Ehre, dass der Generalkonsul zum Ende der Feier dem stellvertretenden Direktor des dfi, Stefan Seidendorf, die Élysée-Medaille für seinen langjährigen Einsatz für die deutsch-französische Freundschaft verlieh. 

Feier mit illustren Gästen

So waren u.a. der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg Cem Özdemir, Landtagspräsident Thomas Strobl, Kultusminister Andreas Jung, die Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat Marion Gentges, der Staatssekretär im Staatsministerium Florian Haßler, und Cornelia von Loga, Staatssekretärin für Digitales und Europa im Ministerium des Inneren, gekommen. Alle bekräftigten die besondere Bedeutung der deutsch-französischen Partnerschaft, gerade im deutschen Südwesten. Gaël de Maisonneuve verwies aus diesem Anlass auch auf die Frankreich-Konzeption des Landes, die vor genau sechs Jahren, an einem 14. Juli, verabschiedet worden sei. Sie garantiert u.a. die Anerkennung der besonderen Bedeutung des Spracherwerbs und der zivilgesellschaftlichen Initiativen, namentlich der zahlreichen Städtepartnerschaften und Schulpartnerschaften. Die vielen Vertreter dieser Einrichtungen im Saal freuten sich besonders über diese Anerkennung ihrer Arbeit.

Zahlreiche Gäste waren auch aus Frankreich angereist, insbesondere aus Ludwigsburgs Partnerstadt Montbéliard, die durch den stellvertretenden Bürgermeister Philippe Tissot vertreten wurde. Ludwigsburgs Oberbürgermeister Matthias Knecht begrüßte ihn und alle Gäste sehr herzlich und verwies auf die Bedeutung des kommunalen „Europas von unten“. 

Gaël de Maisonneuve war es auch gelungen, eine beachtliche Zahl namhafter Wirtschaftsvertreter nach Ludwigsburg einzuladen. Ihre Anwesenheit verdeutlichte das enge und erfolgreiche Netzwerk, das der Generalkonsul in den letzten vier Jahren geknüpft hat – wobei es vermutlich keinen Ort in Baden-Württemberg gibt, den er im Rahmen seiner Tätigkeit noch nicht besucht hätte.

Der Abend wurde von der Landes-Lehrer-Bigband Baden-Württemberg unter der Leitung von Stefan Zenth äußerst schwungvoll umrahmt. Ihr Sänger Klaus-Dieter Mayer führte durch den Abend und überraschte mit einem durchweg französischen Programm an Klassikern und BigBand-Standards, die er sehr gekonnt interpretierte. Insbesondere die BigBand-Version der Europahymne verleitete einige Gäste zum mitschwingen, und dies trotz hochsommerlicher Temperaturen.

Ehrung für Stefan Seidendorf

Aus Sicht des dfi war es eine besondere Ehre, dass Generalkonsul de Maisonneuve zum Ende der Feier dem stellvertretenden Direktor des dfi, Stefan Seidendorf, die Élysée-Medaille für seinen langjährigen Einsatz für die deutsch-französische Freundschaft verlieh. Der Generalkonsul betonte in seiner Ansprache: „Mit dieser Auszeichnung würdigt Frankreich ein außergewöhnliches und über viele Jahre gewachsenes Engagement für die deutsch-französische Freundschaft. Minister Jung, als Sie Ko-Vorsitzender der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung waren, hatten Sie die Bedeutung dieser Medaille treffend beschrieben, als die höchste Auszeichnung für Verdienste um die deutsch-französische Freundschaft!“ 

Mit seinen Arbeiten zu den deutsch-französischen Beziehungen, zur europäischen Integration und zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit habe sich Seidendorf als „einer unserer engsten Partner und profiliertesten Kenner dieser Themen einen herausragenden Namen gemacht“. 

Stefan Seidendorf bedankte sich sehr herzlich für diese Auszeichnung und betonte, dass damit auch die Leistung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des dfi gewürdigt würde. Die ständige Recherche, die Aufbereitung und Analyse von Themen sei die Voraussetzung dafür, dass das dfi durch seine Expertise sichtbare Impulse in der öffentlichen Debatte und der Beratung der politischen Akteure setzen könne.

Bei hochsommerlichen Temperaturen stießen die Gäste beim anschließenden Empfang auf der Terrasse des Schlosses auf die Französische Republik und die deutsch-französische Freundschaft an. Vive la République, Vive l’amitié franco-allemande!

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